Vor mehreren tausend Jahren spielten die Sumerer bereits auf
Saiten bespannten Schallkörpern, den Leiern. Die Ägypter und
Griechen taten es ihnen gleich. So entwickelte sich im Lauf
der Zeit eine Vielzahl von Formen, bis die mitteleuropäische Laute im Frühmittelalter entstand. Die Gitarre in ihrer heutigen
Form ist seit dem 13. Jahrhundert in Spanien nachgewiesen.
Die jüngere Mandoline kam wohl um 1650 zuerst in Florenz auf.
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Die Gitarre |
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| Viele Möglichkeiten der
Anwendung zeichnen die
Gitarre aus. Die
klassische Gitarre findet man in
vielen klassischen
Kammermusik-Besetzungen wieder -
hier sind die Anforderungen an
Koordination, musikalisches und
rhythmisches Gefühl mit dem
Erlernen eines
Streichinstrumentes
gleichzusetzen. Sieben Finger
und beide Daumen werden zum
Spielen auf dem mit Bünden
versehenen Griffbrett
eingesetzt. Bis zu sechs Saiten
werden von der linken Hand
niedergedrückt; die Bewegung von
drei Fingern und Daumen der
rechten Hand erzeugen den
ruhigen, feinen Ton. Für die
richtige Spielposition ist die
richtige Größe wichtig. Es gibt
halbe und Dreiviertel-Gitarren
für Kinder, die für eine
"normale" Gitarre noch zu klein
sind. Die Gitarrenlehrer helfen
gerne beim Aussuchen des
passenden Instrumentes. |
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Die Mandoline |
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Mit ihrem kürbisförmig gewölbten Schallkörper macht die Mandoline ihre Verwandtschaft mit der Laute deutlich.
Sie wird mit einem Plektron aus Schildplatt im
Tremolo gespielt oder gezupft. Ludwig van Beethoven schrieb für die Mandoline
eine Sonatine, und Giuseppe Verdi verwendete sie in seiner Oper "Otelo". Heute wird sie gerne in größeren Gruppen, in Mandolinen-Orchestern gespielt.
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Die
E-Gitarre |
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Wie bei allen elektronischen Instrumenten geht es auch bei der
E-Gitarre laut zu. Auch bei bestem Willen wird der Knopf irgendwann hochgedreht. Das Wohnumfeld ist deshalb bei der
Entscheidung für dieses Pop-Instrument ein wichtiger Aspekt.
Die E-Gitarre ist nicht hohl wie die klassische Gitarre, sondern besteht aus einem soliden Block. Das Gewicht und die benötigte
Spannbreite der Hand wird durch die Anziehungskraft ausgeglichen, die das in allen Rock- und Pop-Bands benötigte
Instrument ausübt. Die Spielweise ähnelt, mit Ausnahme der Tonerzeugung mit dem Plektrum, der auf der Gitarre.
Eigene Reparaturversuche an E-Gitarre oder Verstärker sollten
unterbleiben, weil die Gefahr eines Stromschlages besteht.
Der Einstieg über die klassische Gitarre ist, auch wegen der großen Mensur des Griffbrettes, sinnvoll.
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Die E-Bass
Gitarre |
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| Alle Rock- und Pop-Bands, aber auch Big Bands und Musikvereine benötigen einen guten E-Bass-Spieler.
Während auf der E-Gitarre Akkord-Technik gespielt wird, erzeugt man auf der Bass-Gitarre gleichzeitig nur einen Ton.
Die Schüler, die es gewohnt sind, Bass-Schlüssel zu lesen, werden sehr schnell Zugang zu einem neuen, viele Möglichkeiten eröffnenden Instrument finden.
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| letzte Änderung:
13.05.2009 |
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