Schon mal auf einem Grashalm oder einer Flasche geblasen?
Bereits vor Tausenden von Jahren wurden Töne erzeugt. So entstanden Instrumente aus Holz, Röhren,
deren Luftinhalt auf verschiedene Weisen zum Schwingen gebracht oder zwischen Rohrblättern hindurch.
Die Tonhöhe wird dadurch verändert, dass Grifflöcher entweder mit den Fingerkuppen oder mit Hilfe von Klappen geöffnet und geschlossen werden.
Holzblasinstrumente können, je nach Bauart, teuer sein. Daher vermietet die Musikschule Oboen und Fagotte in begrenzter Anzahl. Beim Kauf stehen unsere Fachlehrer gerne hilfreich zur Seite.
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Die
Blockflöten-Familie |
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| Die Großfamilie besteht in
erster Linie aus Sopranino,
Sopran, Alt, Tenor,
Bass
und Großbass. Vor allem die
Sopran-Blockflöte gilt wegen ihrer kindgemäßen Größe als
ideales Instrument vor den
Anfang. Die fortgeschrittene
Spieltechnik ist jedoch ebenso
anspruchsvoll wie bei den
anderen Instrumenten.
Gerade auch zarte Kinder werden an der Blockflöte,
die wenig Aufwand an Energie abverlangt, mit Freude
Melodien und Klänge, gerade auch in Ensembles und beim häuslichen Musizieren, erzeugen.
Die vielseitige Blockflöte ist unverzichtbarer Bestandteil der alten Musik aus Renaissance und Barock. Moderne Komponisten haben der klanglich vielfältigen Blockflöte zu großer Beachtung verholfen.
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Die Querflöte |
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| Friedrich der Große blies
noch auf einer Flöte aus
Holz. Deshalb zählt man die Flöte, obwohl sie heute aus Metall gebaut wird, zu den Holzblasinstrumenten.
Das Anblasloch befindet sich seitlich im Kopfstück. Die
Flöte wird quer gehalten und
daher von vielen "Querflöte"
genannt. Der sanfte, silbrige
Klang findet viele Freunde. Die Flöte wird in verschiedenen Besetzungen vom Duo bis zum Orchester verwendet. Die kleine, durchdringende Piccolo veredelt den Orchesterklang.
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Die Oboe |
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| Aus einem Hirteninstrument
entwickelte sich im 17.
Jahrhundert die Hautbois (frz.
hohes Holz). Die Oboe
hat einen liebenswerten, leicht
näselnden und ausdrucksstarken
Klang und spielt in Ensembles
eine führende Rolle. Sie gilt
auch als Königin des Orchesters.
Die Fingertechnik ist der
Blockflötentechnik ähnlich, die
Lippentechnik anspruchsvoller.
Eine gute Kondition ist
hilfreich beim Blasen der Luft
durch das doppelte Rohrblatt.
Der Unterricht sollte im
Regelfall nicht vor dem zehnten
Lebensjahr beginnen. |
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Die Klarinette |
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| Als wichtiger Bestandteil des Jazz ist die Klarinette mit ihrem
vollen Ton und durchdringenden Toncharakter gut bekannt.
Als Farbe und Klang spendendes Instrument ist sie in klassischen
Ensembles sehr beliebt.
Obwohl sie der Blockflöte ähnlich sieht, ist sie doch in beinahe
jeder Beziehung ganz anders.
Der Ton entsteht bei der Klarinette, indem das Mundstück in den
Mund genommen und Luft in den Spalt zwischen Mundstück und
das Holzblatt in das Instrument geblasen wird. Mit richtigem Ansatz,
der Mimik des Lachens ähnlich, bekommt das Blatt genügend
Spannung. Es schwingt und dadurch entsteht der Ton.
Wichtig ist die Ausbildung der vorderen Schneidezähne. Da die
Klarinette als einziges Holzblasinstrument in die Duodezime überblasen
wird, ergeben sich die verschiedensten Griffkombinationen und
erfordern somit ein hohes Maß an Fingerfertigkeit und Kontrolle.
Es gibt Es-, B- und A-Klarinetten und die in einem warmen und tiefen
Ton klingende Bass-Klarinette.
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Das Fagott |
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| Ein lustiges Instrument ist das Fagott - je nach Spielweise kann es Kichern und vergleichbare Geräusche erzeugen. Das andere Gesicht dieses vielseitigen Instrumentes mit seinem warmen, melancholischen Ton kommt vor allem im Orchester wunderbar zur Geltung.
Mit seinen 140 cm ist es der Riese unter den Holzblasinstrumenten. Es gibt auch Kindergrößen, so dass interessierte Schüler ab
zehn Jahren anfangen können. Mit einer Grundlage, beispielsweise nach einem Blockflötenunterricht, sind rasche Fortschritte möglich. Da der Spieler die Klappen beim Spielen nicht sehen kann, sollte ein gutes Koordinationsvermögen vorhanden sein.
Noch tiefere Töne kann man dem Kontrafagott entlocken. Es hat eine mehrfach gewundene Röhre und steht wegen seines hohen Gewichtes auf einem Metallfuß.
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Das Saxofon |
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links ein Es-Alt
Saxofon in der Mitte ein
gebogenes Sopransaxofon und
rechts ein Baritonsaxofon
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| Wegen seines Mundstückes, das der Erfinder, der Belgier Adolphe Sax, von der Klarinette übernommen hatte, wird das aus Metall hergestellte
Saxofon zu den Holzblasinstrumenten gezählt.
Es hat einen sehr kräftigen und dennoch warmen Ton.
Bekannt wurde es in der Jazz- und Tanzmusik.
Aber auch klassische Komponisten wie Bizet und Ravel haben für das Saxophon Werke geschrieben.
Obwohl es viel größer als seine Verwandten ist, können mit dem an Gewicht leichteren Saxophon auch jüngere Schüler gut umgehen. Griff- und Blastechnik sind gerade von Kindern mit Erfahrung auf der Blockflöte leicht erlernbar. Bald nach Beginn können die Schüler in Ensembles und Musikvereinen wirken.
Bei entsprechender Geschicklichkeit bietet das Saxophon vielfältige Möglichkeiten - solistisches Spiel, Improvisation und unterschiedliche Musikstile.
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| letzte Änderung:
13.05.2009 |
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