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Bearbeitet am: 05.01.2012

 

 

Die Städtische Musikschule auf Facebook

 

Von der Polka

bis zum Tanz

der Delfine

Lehrer der Musikschule
ernten viel Applaus für Konzert

am Sonntag, den 11.12.2011

 

Fast vollständig besetzt war der Josef-Lindemann-Saal der städtischen Musikschule Neckarsulm - 13 Lehrer gaben Kostproben ihres Könnens. Das interes­sante und abwechslungsreiche Pro­gramm, bei dem immer wieder der Steinway-Konzertflügel im Mittel­punkt stand, wurde vom Publikum mit reichlich Beifall belohnt.

 

Posaune Benno Reinhard an der Po­saune und Andreas Kehlenbeck am Klavier ließen den italienischen Ba­rockkomponisten Arcangelo Corelli den Anfang machen und boten eine feinfühlige Interpretation seiner So­nate in F-Dur. Fröhlich, verspielt und fast ein bisschen an eine mittel­alterliche Weise erinnernd, führen Andrea Buchert-Kwasnitza (Flöte), Galina Grigorjan (Akkordeon) und Michael Rebscher (Fagott) mit dem Tanz der Delfine von Hans-Jürgen Hufeisen fort. Die von Andrea Buchert-Kwasnitza und Galina Grigorjan gekonnt dargebotene Italieni­sche Polka von Sergej Rachmaninov sprühte geradezu vor Lebensfreude.

Von dramatischen Läufen geprägt und sehnsuchtsvoll präsentierte Olga Klassen am Klavier die Etuden op. 10 Nr. 3 und 12 von Frederic Chopin, die sich durch etliche Tempo und Stilwechsel auszeichneten und von der Musikschullehrerin hervorragend gemeistert wurden. Nicht nur Kopien, auch der frühromantische Geiger Louis Spore war bereits zu seinen Lebzeiten eine Berühmt­heit. Gefällig interpretierten ihn Ve­rena  Hock an der Klarinette und Re­gine Kurzweil am Klavier mit dem Klarinettenkonzert Nr. 4 in e-moll. Passend zur Jahreszeit ließen; Karl Priwitzer (Saxofon), Musikschulleiter Jochen Hennings (Violoncello) und Andreas Kehlenbeck die Tango Melodie „Invierno Porteno" von Astor Piazzolla erklingen.

 

Fingerfertig Trio für Flöte, Fagott und Klavier: Nach der Pause setzten Andrea Buchert Kwasnitza, Michael Rebscher und Regine Kurzweil das Konzert mit dem tänzerischen wie gemächlichen Beitrag von Gaetano Donizetti fort.

Die Rigoletto-Paraphrase von Franz Liszt, die Andre­as Kehlenbeck am Klavier intonier­te, kam gut an. Dynamikwechsel, Fingerfertigkeit und Ausdrucks­kraft bekamen viel Applaus.

 

Als musikalischer Leckerbissen entpuppte sich der „Terkische Honik" von Peter M. Haas, den Heike Weigel (Klarinette), Gudrun Almoslöchner (Akkordeon) und Lothar Sieb (Bass) vorstellten. Sie verab­schiedeten sich mit „Milonga" von Miriam Mess rassig vom Publikum, das die zur Tradition gewordene Veranstaltung mit herzlichem Applaus honorierte.

Ute Plückthun / Heilbronner Stimme

 
 

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K.P.